Haar:
lang, glatt mit leichten Wellen, Fransenbildung unerwünscht
Seine
Erscheinung
Der Slovensky
Cuvac ist ein grosser weisser Gebirgshirtenhund mit kräftigem Knochenbau. Von
leicht rechteckiger Statur ist er mit seinem schön geschnittenen, länglichen
Kopf mit fliessendem Stopp trotzdem eine sehr elegante Erscheinung. Seine Ohren
sind hoch angesetzt, nicht allzu lang und eng am Kopf anliegend. Freie Hautflächen
müssen gut pigmentiert sein, die Augen dunkelbraun und von ovaler Form. Die
zigarrenförmigen, reich behaarte Rute wird in Ruhe stets hängend, in Erregung
hoch, jedoch nicht über die Kruppe vorgezogen, getragen. Der Körper soll gut
bemuskelt und in allen Teilen trocken sein. Der Gang ist fliessend, raumgreifend
und ausdauernd. Von hirtenhundetypischem, ruhigem Temperament soll er sich
Eindringlingen in sein Revier mit Mut und Entschlossenheit entgegenstellen.
Seine Heimat
Die ursprüngliche
Heimat des Cuvac sind die südlichen Gebiete der Hohen Tatra und der Beskiden,
wo die historischen Zuchtzentren dieser slowakischen Nationalrasse liegen. Über
Jahrhunderte an das raue Gebirgsklima angepasst, leistete er seit
Menschengedenken in der Alpwirtschaft unersetzliche Dienste.
Seine Aufgaben
Mit seinem
lockeren, bestens gegen Kälte und Wärme isolierenden Fell hält er sich auch
heute noch am liebsten bei jeglicher Witterung im Freien auf, wo er seiner
Bestimmung als zuverlässiger, treuer Wächter mit enger Bindung an sein Rudel
nachkommen kann. Er gehört denn auch zu denjenigen Rassen, welche in der USA
und Kanada in den letzten Jahren wieder vermehrt in ihrem ursprünglichen
Aufgabenbereich zum Einsatz gelangten. Vor allem frei weidende Schafherden bedürfen
dort des Schutzes vor Kojoten, verwilderten Hunden und manchmal auch Pumas oder
sogar Bären.
Seine
Bedürfnisse
In unseren
Breiten braucht dieser Kinder liebende, sehr anhängliche und feinfühlige Hund
eine verständnisvolle, aber konsequente Erziehung. Nebst Bewegung im Garten
sind tägliche, längere Spaziergängen Pflicht. Mit Vorteil wird der Cuvac auch
gezielt durch Arbeit im Hundesport beschäftigt. Allerdings sollte dabei
unbedingt auf Schutzarbeit, welche die angeborene Verteidigungs- und
Angriffsbereitschaft überflüssigerweise noch fördern würde, verzichtet
werden. Die Pflege des Fells ist auf Grund seiner Struktur absolut problemlos.
Es genügt völlig, es hin und wieder durchzubürsten. Auf Vollbäder kann
verzichtet werden.